Symposium für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie: zwei Veranstaltungen, über hundert Teilnehmer
Am Donnerstag, dem 10. September, im Restaurant „L’Incontro“ der Klinik Ars Medica in Gravesano sowie am Donnerstag, dem 24. September, im Dorint Resort & Spa in Riazzino fanden die beiden Veranstaltungen des von der Klinik Ars Medica organisierten Symposiums für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie statt. Die beiden Veranstaltungen richteten sich an Hausärzte, Orthopäden, Neurochirurgen, Neurologen, Ärzte in der Ausbildung sowie Physiotherapeuten und verzeichneten insgesamt über hundert Teilnehmer.
Die erste Veranstaltung, die sich den aktuellen Herausforderungen in der Prothesenchirurgie und bei der Behandlung von Gelenkschmerzen widmete, befasste sich mit Knieschmerzen im Zusammenhang mit Meniskus und Arthrose, der Rolle des Roboters in der Knieprothetik, der Beurteilung schmerzhafter Knieprothesen, der Schulterprothesenchirurgie, der Achillessehne sowie dem Verlauf vom Karpaltunnelsyndrom bis zur systemischen Neuropathie. Es referierten Prof. Dr. med. Guido Garavaglia, Dr. med. Mauro Molina, Dr. med. Ruben Mazzucchelli, Dr. med. Laurenz Jaberg, Dr. med. Andrea Ferrero und PD Dr. med. Thomas Giesen.
Die zweite Veranstaltung richtete den Fokus auf moderne Ansätze an der Schnittstelle zwischen Sporttraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie: die Hüftchirurgie bei jungen, aktiven Patienten, die Unterschiede bei den Ergebnissen der Kniegelenkprothese zwischen Männern und Frauen, der Hallux valgus sowie die Verletzung des vorderen Kreuzbandes. Als Referenten traten Dr. med. Michele Palazzuolo, Dr. med. Danilo Togninalli, Dr. med. Enrique Adrian Testa sowie Dr. med. Dario Giunchi.
Leitmotiv beider Veranstaltungen war die Wirbelsäule. Bei beiden Veranstaltungen ging Dr. med. Sara Bonasia, die die Veranstaltungen eröffnete, ausführlich auf Ursachen und mögliche Behandlungsansätze von Nackenschmerzen ein, während PD Dr. med. Thomas Robert die Rolle der minimalinvasiven Chirurgie bei der lumbalen Radikulopathie erläuterte.
Das Programm verband wissenschaftliche Fortbildung mit klinischer Praxis im Zeichen des Dialogs zwischen den Spezialisten der Klinik Ars Medica und den Fachleuten, die täglich Patienten in der Region betreuen. Jedes Symposium wurde von Swiss Orthopaedics, der Schweizerischen Gesellschaft für Neurochirurgie und der SSMIG mit 3 Fortbildungspunkten akkreditiert.
Beide Nachmittage endeten mit einem Apéro, der Gelegenheit für einen informellen Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern bot. Ein herzliches Dankeschön an alle Referenten und an alle, die an den beiden Veranstaltungen teilgenommen haben.